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Sascha

ArtHund
RasseKangal
Alter0,8 Jahre
Geschlechtmännlich
Kastriertnein
Höhe77 cm
Gewicht51,9 kg
FellKurzhaar
Farbebeige-schwarz

Obwohl Sascha schon stolze 52 kg auf die Waage bringt, ist er gerade einmal 7 Monate alt und noch entsprechend unerfahren. Bisher war sein Leben leider eher trist und wenig abwechslungsreich. Er ist ein absolut liebenswerter und freundlicher Rüde, der alleine schon aufgrund seines Alters noch viel Erziehung und natürlich noch mehr Zuwendung benötigt. Für den großen Tollpatsch wäre es schön, wenn er in seinem neuen Heim einen großen Garten zur Verfügung hätte, den er rassetypisch beschützen kann.
Wenn Sie sich für unseren Kuschelbären interessieren und schon über Erfahrungen mit Hunden verfügen, können Sie Sascha gerne zu unseren Öffnungszeiten besuchen. Er würde sich sicher darüber freuen.
 
RASSEBESCHREIBUNG:
 
Der Kangal
 
Der Kangal gehört zu den Herdenschutzhunden und stammt ursprünglich aus der Türkei. Andere Bezeichnungen sind Sivas-Kangal , Karabash, Akbash oder anatolischer Hirtenhund.
Die Aufgaben eines Herdenschutzhundes beinhalten vor allem das Beschützen und Verteidigen der Herde und des Grundstückes ohne direkte Anweisungen des Hirten. Daher sind Kangals besonders auf Selbstständigkeit gezüchtet und besitzen einen ausgeprägten Schutztrieb sowie ein ausgeprägtes Territorialverhalten. Seine Unabhängigkeit ist ihm zwar sehr wichtig, aber auch die eine oder andere Kuscheleinheit kann ein Kangal genießen sofern er selbst entscheiden kann wann diese stattfindet. Für Ballspiele oder ähnliches sind die meisten eher nicht zu haben.
 Kangals sind intelligente und selbstbewusste Hunde mit feinen Instinkten und viel Ausdauer. Um einen solchen Hund ausreichend auslasten zu können ist es notwendig sich über seine ursprünglichen Aufgaben im Klaren zu sein und ihm solche Aufgaben in einem gesunden Rahmen auch zu überlassen. Deshalb ist es gut ein großes ausreichend eingezäuntes Grundstück zu besitzen, am besten in einer ländlichen Gegend, welches der Hund beschützen darf. Eine reine Wohnungshaltung ist eher nicht geeignet. Darf der Hund seinen Schutztrieb im Garten ausleben sollte man sich darauf einstellen dass lautes Bellen zu jeder Tageszeit eintreten kann, wenn jemand sich dem Grundstück nähert oder daran vorbei geht.
Aufgrund seiner Selbstsicherheit ist der Kangal kein Hund der einfach zu erziehen ist, da er nicht jeden Befehl auf Anhieb befolgt. Fremden gegenüber ist er zunächst skeptisch und sollte langsam und behutsam an sie herangeführt werden. Auch an Artgenossen sollte er vorsichtig herangeführt werden.
Ein ausreichend sozialisierter und ausgelasteter Kangal kann einen angenehmen Familienhund darstellen, sofern eine gewisse Rassekenntnis vorhanden ist und der Hund entsprechend behandelt wird. Mit ca. zweieinhalb Jahren ist ein Kangal körperlich ausgewachsen, geistig jedoch erst mit ca. 3 bis 4 Jahren. In dieser Zeit kann sich sein Verhalten immer noch verändern, weshalb auch hier noch Erziehungsarbeit geleistet werden sollte. Besonders wichtig ist es früh mit der Erziehung zu beginnen und diese zwar mit Geduld aber auch mit Konsequenz einzuhalten. Von Anfang an sollte eine klare Rangordnung festgelegt werden um spätere Machtkämpfe zu vermeiden.