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Maus

Mäusehaltung

  

 

Herkunft:

 

Urspr. Afrika, Südeuropa sowie Asien, Wälder und Steppen

Lebensbedingungen

Sehr soziale Tiere, leben in Rudeln zusammen

Sind nachts aktiv, in Wohnungshaltung auch tagsüber

Lebenserwartung:

 

2-3 Jahre

Geschlechtsreife

Mit ca. 3 Wochen, 3-8 Junge pro Wurf, bis zu acht Würfe im Jahr sind möglich

Größe, Gewicht

Der Rumpf kann zwischen 4 und 12 cm lang sein, der Schwanz ist mindestens halb so lang wie der Rumpf, eher noch länger

Das Gewicht liegt bei ca. 30 Gramm,

Geeignet für...

Mäuse sind keine Schmuse- und Knuddeltiere.

Für Kinder gilt: Nur mit den Eltern gemeinsam.

Der zukünftige Mäusebesitzer soll gerne zuschauen und beobachten.

 

 

 

neugierige Maus 

Lebensbedingungen mit Artgenossen:

Mäuse sind gesellige Tiere und leben im Familienverbund zusammen. Sie putzen sich gegenseitig, kuscheln sich zum Schlafen aneinander und kommunizieren auf vielfältige Weise (z.B. Ultraschallbereich). Sollte es Ihnen nicht möglich sein, mehrere Mäuse zu halten, bieten Sie ihrer Maus wenigstens einen (gleichgeschlechtlichen) Partner - am besten aus dem gleichen Wurf - als Gesellschaft an. Mäuse leiden sehr bei Einzelhaltung; ein Zweittier bereitet hingegen nur unwesentlich mehr Kosten, bringt Ihnen aber beim Zuschauen doppelt so viel Freude!

Bei mehreren Mäusen achten Sie unbedingt darauf, dass die Böckchen kastriert sind.

Eine fremde Maus / ein fremdes Böckchen dürfen Sie auf keinen Fall einfach zu einer Gruppe von Mäusen hinzu setzen. Mäuse sind sehr revierbezogen und es kann schnell zu Machtkämpfen, zu Verletzungen und nicht selten sogar zum Tod einer Maus kommen.

M?usekumpels 

Lebensbedingungen bei Wohnungshaltung:

Mäuse sind sehr aktive Tiere und benötigen einen großen und abwechslungsreichen Lebensraum. Der Käfig / das Terrarium muss den Lebensgewohnheiten der Mäuse Rechnung tragen.

Achten Sie beim Kauf des Mäusekäfigs darauf, dass die Gitterstäbe eng beieinander liegen und die Mäuse nicht entweichen können (also keine Kaninchen- oder Meerschweinchenkäfige). Eine entlaufene Maus ist nur schwer wieder einzufangen. Zudem bedeutet es für die Maus unnötigen Stress, wenn Jagd auf sie gemacht wird.

Der Käfig von glücklichen Mäusen sollte 1m lang und 50-60 cm breit sein und eine Höhe von 50 cm haben.

M?use als Ausbruchsgenies! 

Ausstattung und Zubehör:

Da Mäuse keinen „Freilauf“ bekommen, muss der Käfig eine entsprechende Größe haben – auch hinsichtlich der Höhe. Mäuse benötigen mehrere Etagen zum Laufen. Die Höhenunterschiede können Sie mit Ästen und Leitern als Klettermöglichkeiten abwechslungsreich gestalten.

Da Mäuse sehr aktive kleine Kerlchen sind, brauchen sie entsprechende Beschäftigung, z.B. ein Laufrad oder Zweige und Heu für den Nestbau. Zudem buddeln sich Mäuse - wie in ihrer natürlichen Umgebung - auch gerne Höhlen oder Gänge. Das Einstreumaterial sollte dementsprechend dick genug sein (mindestens 15 cm) und aus natürlichen Materialien wie z.B. entstaubte Holzspäne und Strohhäcksel bestehen.

Bei der Einrichtung des Mäusequartiers sind Ihrem Einfallsreichtum keine Grenzen gesetzt; man kann schon mit einfachen Dingen den Tieren eine große Freude bereiten.

Hier ein paar Anregungen: Nagersteine, Leiter, Äste (ungiftige und ungefährliche Äste, z.B. von Obstbäumen oder Buche, Haselnuss, da die Mäuse als Nagetiere ihre Zähne an den Ästen ausprobieren könnten), Papp- oder Schuhschachteln, Küchenpapierrollen, Hängematten, Holz (nur ungefährliches Holz!), Baumwollseile, Futter- und Wasserschüssel, Häuschen und weitere Versteckmöglichkeiten

 

Ernährung:

Handelsübliche Fertigmischungen (Pellets, Körnerfertigfutter) sind überall zu erwerben und enthalten alles, was zum Grundnahrungsbedarf gehört.

Erweitern Sie die Speisekarte täglich um kleine Stückchen Obst ohne Kerne (z.B. Äpfel, Bananen, Birne, Melone, Erdbeere, Weintraube) oder Gemüse (z.B. Karotten, Salatgurke, Eisbergsalat, Möhren, Zucchini).

Mäuse als Nagetiere müssen für ihre Zähne etwas zum Wetzen haben, geben Sie neben ungefährlichen Ästen (Weide, Birke, Buche, Haselnuss, nicht gespritzte Obstbäume) auch schon mal etwas hartes Vollkornbrot oder Brötchen, Zwieback oder Knäckebrot oder eine Haselnuss. Einweißlieferanten sind Käse (mild), Mehlwürmer, Eigelb, Mehlkäfer, Hackfleisch, Geflügelfleisch und Hüttenkäse.

Täglich frisches Wasser ist selbstverständlich!

 

Reinigung:

Beachten Sie bitte, dass Mäuse Lebensmittel horten!

Holen Sie die von ihrer Maus „in Sicherheit gebrachten“ Lebensmittel aus den Gängen oder Höhlen, bevor sie verschimmeln und ihre Maus verunreinigte Lebensmittel zu sich nimmt.

Reinigen Sie den Käfig mehrmals in der Woche.