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Degu

Deguhaltung

  

Wer Degus halten möchte, sollte einige wichtige Dinge beachten. Der Käfig sollte nicht zu klein sein (Maße ca. 70 x 50 mit einer Käfighöhe von 140 cm.) Innen sollten Sie den Degus Möglichkeiten zum Klettern geben. Dieses können z.B. Äste, Seile oder selbstgebaute Etagen sein. Achten Sie darauf, dass der Boden und die Gitter aus Metall oder Glas bestehen, da Degus so gut wie alles aus Plastik oder Holz zerstören. Auch größere Aquarien (mind. 100 l.) können verwendet werden, jedoch müssen einige wichtige Dinge beachtet werden. Ausführliche Informationen finden Sie unter www.degus.de Degus sind sehr aktive Tiere, die sehr viel Bewegung brauchen, deshalb ist ein Laufrad sicher wichtig.Beachten Sie jedoch mögliche Verletzungsgefahren.

Wie Sie diesen vorbeugen können, erfahren Sie unter www.degus.de. Achten Sie darauf, dass Ihre Degus sich auch mal zurückziehen können. Ein Unterschlupf (Häuschen, Wurzel, o.ä.) sollte in jedem Fall im Käfig vorhanden sein. Degus lieben es ihr Nest mit Hamsterwolle, zerkleinerten Papperesten (z.B. von Toilettenrollen) oder Papier von Küchenrollen auszupolstern. Ebenso sollte der Käfig an einer geschützten Stelle des Raumes stehen. Raumtemperaturen unter 15? C oder Durchzug sind sicherlich nicht so gut.

 

Fütterung

Es ist sehr wichtig beim Degu auf richtiges Futter zu achten, da er von sich aus eigentlich alles frisst, was man Ihm gibt. Im Gegensatz zu anderen Nagetieren, wie Hamstern und Meerschweinchen, ist er nicht in der Lage, große Mengen einfacher Zucker abzubauen, die z.B. in Obst enthalten sind. Deshalb sollte man Degus niemals Obst oder andere zuckerhaltigen Futtermittel (Achtung: auch Melasse in Fertigfutter ist Zucker!) geben. Bei Missachtung erkranken viele Degus innerhalb weniger Monate an Diabetes.

Grundsätzlich kann man Degus mit handelsüblichem Meerschweinchenfutter füttern, das mit trockenem Gemüse und Kräutern aufgewertet wurde (genaue Zusammensetzung siehe unten). Sehr wichtig ist, dass Degus immer Zugang zu frischem Heu haben, weil sie dieses für ihre Verdauung und den Abrieb ihrer Zähne benötigen. Ergänzend kann man hin und wieder ein Stück trockenes Brot, ungekochte Nudeln oder getrocknete gepresste Erbsen füttern. Sehr beliebt bei Degus sind auch Rinde, Laub und Knospen von Haselnuss-, Apfel- und Birnbäumen, sowie Eichen. Harzhaltige Äste von Tannen, Eiben etc. sind für Degus nicht geeignet. Salzlecksteine haben in Degu-Käfigen nichts zu suchen. ...und es ist wohl selbstverständlich, dass Degus stets Zugang zu frischem Wasser (z.B. aus Nagertiertränken) haben.

Fütterungsempfehlung

Unter Berücksichtigung der Zusammensetzung ihrer natürlichen Nahrungsquellen an der Küste und im Bergland Chiles wird von www.degus.de folgendes Menü empfohlen: Körnermischung (täglich): 2 Teile Meerschweinchenfutter, 1 Teil bestehend aus getrockneten Gemüseflocken, trockenen Kräutern und Blütenmischungen für Chinchillas. Frischfutter (2-3x pro Woche): Gemüse, z.B. Tomaten, Karotten, Eisbergsalat, Gurke, keine Kohlarten (Blähungsgefahr), Heimtiergras, Löwenzahn, kein Obst! Stets frisches Heu nach Belieben Gelegentlich: Kolbenhirse, hartes Vollkornbrot, Erdnüsse, frische Zweige von Apfel- und Birnbäumen oder Haselnusssträuchern

Mit freundlicher Unterstützung von Degusite. ? Degusite (www.degus.de) Weitere Informationen finden Sie unter www.degus.de.