Unsere Projekte

Unsere Projekte

Als Tierschutzverein für die StädteRegion Aachen e.V. sind wir Träger des Tierheims in Aachen. Zusätzlich unterstützt der Verein nicht nur das Tierheim, sondern führt daneben noch zahlreiche Projekte für den Tierschutz durch.

Das „Graue-Schnauzen-Projekt“ sogt dafür, dass unsere Tier-Senioren ab 10 Jahren ihren Lebensabend in einem liebevollen Zuhause verbringen darf.

  • Dafür verzichten wir auf die sonst übliche Schutzgebühr, so dass die Tiere gegen „Nullvertrag“ oder gegen eine freiwillige Spende von uns abgegeben werden.
  • Im Bedarfsfall werden die Tiere auch über ein Dauer-Pflegevertrag übergeben, d.h. der Tierschutzverein bleibt Eigentümer des Tieres und trägt somit alle notwendigen Tierarztkosten. Wird zusätzlich Spezialfutter benötigt wird auch dieses durch uns getragen.

zu unseren grauen Schnauzen

Zeiten der Tiertafel:

Dienstags
Aachen – Willy-Brand-Platz – 10:00h bis 13:00h

Freitags (jeden 2.ten)
Würselen (Morlaixplatz) – 10:00h bis 11:00h
Eschweiler (Markt) – 12:00h bis 13:00h
Stolberg (Kaiserplatz) – 14:00h bis 15:00h

Jeden Dienstag von 10- 13 Uhr und alle 14 Tage am Freitag in Würselen, Stolberg und Eschweiler gibt es für maximal zwei Tiere je Hund zwei Dosen Futter und 1500g Trockenfutter und je Katze auch zwei Dosen Futter und 200g Trockenfutter.
Aber auch Leckereien, Spielzeug und diverses Zubehör wie Leinen, Decken, Näpfe und Körbchen- alles gespendet von tierlieben Menschen- finden hier dankbare Abnehmer.

 

Dass die Hilfe auch bei den Richtigen ankommt, darüber wacht Gisela, die Herrin des Karteikastens, streng aber immer gerecht. Sie lässt sich die Nachweise wie Hartz IV  oder Rentenbescheid und natürlich auch Impfausweis oder Hundesteuerbescheid regelmäßig zeigen.
Das „Tischlein Deck Dich“ wurde am 23. Februar 2010 aufgrund einer Idee von Lutz Vierthaler, dem 1. Vorsitzenden des Tierschutzvereins ins Leben gerufen.
Seit diesem Tag fahren die Paten bei jedem Wetter in die Städte, um den Menschen und ihren Tieren zu helfen. Jedes Mal werden sie schon freudig erwartet. Im vergangenen Jahr waren sie sogar an Heiligabend und Silvester in Aachen und das war dann schon ein ganz besonderes Gefühl. Denn was einst mit einem überschaubaren Kreis von etwa 20 „Kunden“ begann, nutzen mittlerweile immer mehr Menschen (an manchen Tagen sind es in Aachen mehr als 100) und im Laufe der Zeit hat sich natürlich auch das Hilfsangebot erweitert. Man lernt die Menschen und ihre Tiere besser kennen, führt auch persönliche Gespräche, hört Interessantes und Lustiges, manchmal leider auch Trauriges, mal gibt es auch eine liebevolle Ermahnung und manchmal hört man den Menschen auch einfach nur zu.
Sehr oft wird um Rat gefragt – immer häufiger auch um tiermedizinischen Bereich.
Hier stoßen die Paten dann leider an ihre Grenzen  Deshalb haben sie eine dringende Bitte an alle Tierärzte in Aachen und der Städteregion. Sie wünschen sich nämlich eine nette Tierärztin oder einen netten Tierarzt, gerne auch beides oder mehrere, die sich abwechseln und die sie eine Stunde in der Woche bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit unterstützen möchte(n).
Über zahlreiche Angebote würden sich das Team und die Besucher des „Tischlein Deck Dich“ sowie der Tierschutzverein „tierisch“ freuen.
Interessierte Tierärzte melden sich am besten beim Vorstand des Tierschutzvereins, um die Einzelheiten zu besprechen. Vielleicht sind auch sie schon bald ein Teil des „Tischlein Deck Dich“- Teams. Der Dank der Tiere und ihrer Besitzer wäre ihnen gewiss. Auch Spenden für das „Tischlein Deck Dich“ werden gerne jederzeit entgegengenommen.

Unsere Jugendgruppen
Aktiver Tierschutz ist ein riesiger Bereich, hier in unseren beiden neuen Jugendgruppen können wir die verschiedenen Tierschutzthemen gemeinsam mit euch erkunden. Seit September 2014 gibt es in unserem Tierschutzverein wieder 2 aktive Jugendtierschutzgruppen. Beide Gruppen sind zur Zeit komplett voll, aber gern könnt ihr euch immer mal wieder per Mail bei unserer Projektleiterin Verena Scholz erkundigen, ob aktuell ein Platz frei ist.

jugendgruppe@tierheim-aachen.de

Schulklassen & Kindergruppen
Des Weiteren ist unsere ehrenamtlich tätige Frau Verena Scholz regelmäßig in der ganzen StädteRegion Aachen unterwegs um in zahlreichen Schulklassen den Gedanken des Tierschutzes weiter zu tragen und so mit den Kinden und Jugendlichen in interessante Gespräche zu kommen und die ein oder anderen Denkanstöße auszulösen.

Sollte auch Ihre Klasse oder Kinder-/Jugendgruppe Interesse an unserem Projekt gefunden haben, erreichen Sie unsere Frau Verena Scholz unter:

verena.scholz@tierheim-aachen.de

Wir freuen uns auf Ihre Mails.

Stadttauben: Wege zur friedlichen Koexistenz – Beispiel Aachen –

Als Friedenssymbol verehrt, als „Ratten der Lüfte“ verfolgt – in Wahrheit Lebewesen, die auf Hilfe angewiesen sind!

Während sie versucht einen Krümel vom Boden zu erhaschen, muss sie immer wieder den Füßen ausweichen, die nach ihr treten. Ich spreche die Mutter des Kindes an, das gerade die Taube jagt. Ohne Erfolg – kein Verständnis dafür, dass es sich um ein Lebewesen handelt. Anders wäre es sicherlich bei einem Hund – zumindest in Deutschland. Aber genau das ist das Problem: Stadttauben haben keine Lobby. In Aachen ist das anders!

– Ein Bericht von Elli Heß, vom Verein Menschen für Tierrechte –Tierversuchsgegner Aachen e.V. und Sprecherin der AG Tauben –

Dass die Vermehrung der Tauben eingeschränkt werden muss, ist unzweifelhaft. Doch ähnlich wie bei frei lebenden Hunden und Katzen müssen dabei tierschutzgerechte Wege beschritten werden. Dank des Aachener Tierschutzbündnisses, der politischen Parteien sowie der Stadtverwaltung Aachen wurde ein Projekt, das die Vermehrung der Tauben auf tierschutzgerechte Weise durch die Errichtung von Taubenschlägen verhindert und gleichzeitig die Versorgung der Tiere gewährleistet, eingeführt. Seit 13 Jahren besteht die Arbeitsgruppe Stadttauben, auf deren Erfolg alle Tierfreunde in Aachen stolz sein dürfen!

Die AG Stadttauben Aachen

Im September 1995 schlossen sich alle Aachener Natur- und Tierschutzorganisationen sowie bundesweite Organisationen (Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) KG Aachen Stadt, Bundesverband Tierschutz e.V., Europäischer Tier- und Naturschutz e.V., Haus- und Wildtierhilfe ohne Grenzen e.V., NABU Naturschutzbund Deutschland Stadtverband AC e.V., Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V., Tierschutzverein für die StädteRegion Aachen e.V., Tierversuchsgegner Aachen e.V. – Menschen für Tierrechte) zur Arbeitsgruppe Stadttauben zusammen, um in Aachen eine tierschutzgerechte Bestandskontrolle der Stadttauben einzuführen.

Insgesamt werden heute sieben Taubenschläge ehrenamtlich betreut, weitere drei Taubenschläge sind bereits in Planung. Das Konzept: Die Tauben werden an die Schläge gebunden. Hier finden sie Nistplätze und werden artgemäß gefüttert. Die Geburtenkontrolle erfolgt durch Austausch der Eier gegen Attrappen. So kann der Nachwuchs bis zu 100 % verhindert werden. Tauben setzen 80 % ihrer gesamten Kotmenge im Schlag ab, wo er leicht eingesammelt werden kann. Mit Hilfe von artgerechtem Futter, frischem, sauberem Wasser (Tränkeautomaten) und gelegentlicher Desinfektion der Schläge wird die Population gesund erhalten. Zusätzlich werden Futterstellen betreut sowie eine Auffangstation für verletzte und junge Tauben. Die zusätzliche Einrichtung von Futterstellen dient der Konzentration und Anbindung der Tauben. Tauben werden so von neuralgischen Punkten (z.B. Fußgängerzonen) abgezogen. An den Futterstellen sollten mittelfristig Taubenschläge errichtet werden, so dass dann dort eine Fütterung entfällt.

Für die StädteRegion Aachen bedeuten die Taubenschläge: Verringerung der Kotbelastung an Fassaden (im Jahre 2007 wurden ca. 7.500 kg Kot entsorgt) und Verhinderung weiteren Nachwuchses der Taubenpopulation (im Jahre 2007 wurden ca. 4.000 Eier entnommen).

Vorbild für andere Städte

Übrigens ist Aachen mit diesem Projekt, neben Augsburg und Tübingen, zum Vorreiter für andere Städte in Deutschland und auch in den Niederlanden geworden! Städte, in denen Tauben nicht mehr verfolgt oder getötet werden. Fast 40 deutsche Städte haben sich bereits für diesen Weg entschieden – oft nach erfolglosen anderen Maßnahmen. Inzwischen wird es auch von den zuständigen Ministerien der Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen empfohlen. Dies funktioniert nur, da wir auf Bundesebene gemeinsam mit der Bundesarbeitsgruppe Stadttauben vernetzt und seit vielen Jahren aktiv sind. Auf der Homepage www.stadttauben.de finden Sie viele Informationen zu Tauben und zum Konzept!

Stadttauben und ihre Herkunft

Stadttauben sind entflogene Haus- oder Rassetauben und ausgebliebene Brieftauben sowie deren Nachkommen, stellte die Tierärztliche Hochschule Hannover 1995/ 1996 fest. Den stärksten Zuflug haben unsere Stadttaubenschwärme heute durch verirrte und erschöpfte Brieftauben. Die Stammform aller gezüchteten Tauben ist die Felsentaube (Columba livia). Tauben brüten ganzjährig und haben jährlich bis zu 12 Nachkommen. Diese hohe Brutaktivität ist ein charakteristisches Merkmal für den Eingriff des Menschen durch Zucht (Domestikation). Sie sind standort- und nistplatztreu. Zur Futtersuche und zum Schutz gegen Greifvögel schließen sie sich zu Schwärmen zusammen. Hohe Gebäude dienen ihnen als Felsenersatz und als Brutorte. Der ursprüngliche Körnerfresser findet in der Stadt kaum natürliche Nahrung, lebt vom Futter der Taubenfreunde und den Abfällen der Wohlstandsgesellschaft.

Stadttauben und der Umgang mit ihnen

Tauben können wie alle anderen Lebewesen Träger von Krankheitserregern sein. Eine besondere Infektionsgefahr für Menschen beim üblichen Kontakt in der Stadt besteht nicht. In Deutschland gelten die verwilderten Haustauben seit 1989 nicht mehr als „Schädling“ im Sinne des § 13, Absatz 1 Bundesseuchengesetz. Durchschnittlich 10 kg Nasskot produziert eine Taube pro Jahr. Die Ursache der Gebäudezerstörung ausschließlich auf den Taubenkot zurückzuführen, konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Um die Anzahl der Tauben zu verringern, ordnen die Behörden häufig Fütterungsverbote und vereinzelt Tötungsaktionen an. Die Brutaktivität der Tauben ist jedoch genetisch bedingt und, anders als bei Wildtieren, nicht über das Futterangebot zu regulieren. Wird ein Futterplatz nicht mehr bedient, versammeln sich die Tauben verstärkt an anderen Orten, z.B. in Fußgängerzonen, wo ein Nahrungsangebot durch Geschäfte und Freiluftgastronomie besteht. Das aber gerade will das Fütterungsverbot ja verhindern. Grundsätzlich verstoßen Tötungsaktionen gegen das Tierschutzgesetz. Zudem stellen sie kein wirksames Instrument zur Bestandsregulierung dar, sondern führen lediglich zu einer Verjüngung der Populationen und die Bestände wachsen nach einiger Zeit erneut an. Zu den grausamen Folgen von Tötungen gehört auch, dass Nestlinge verhungern, da für die Brutpflege beide Eltern unentbehrlich sind. Vergrämungsmaßnahmen wie Netze, Spikes oder Stromstöße sollen verhindern, dass Tauben an bestimmten Plätzen sitzen, ruhen oder nisten. Einige Methoden können schwere Verletzungen bei den Vögeln hervorrufen und sind daher abzulehnen. Grundsätzlich können Vergrämungen als begleitende Maßnahmen sinnvoll sein. Als einziges Mittel angewendet, veranlassen sie jedoch lediglich eine Problemverlagerung, denn die Tauben weichen auf benachbarte Standorte aus.

Wir brauchen immer wieder Pflegestellen!

Jedes Jahr im Frühjahr und im Herbst wird das Tierheim von Katzenbabys überschwemmt! Einerseits ist es gut, dass die Kleinen nunmehr medizinisch versorgt, gefüttert, betreut und anschließend meist sehr rasch vermittelt werden, aber bis dahin sprengen sie zeitweise die zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten des Tierheims, denn es werden von Jahr zu Jahr mehr. Im Jahr 2009 waren es 500 Babys!

Neben verwaisten Babys jeder Altersgruppe kamen auch trächtige Katzenmütter oder Mütter mit Babys als Fundtiere ins Tierheim. Die meisten wurden im letzten Moment von aufmerksamen Passanten aufgegriffen. Viele Katzenbabies wurden jedoch auch abgegeben, weil die Besitzer ihre Katzen nicht haben kastrieren lassen und es somit wieder zu einem nicht erwünschten „Unfall“ gekommen ist.

Da die Unterbringungsmöglichkeiten im Tierheim selber bei Weitem nicht ausreichen, suchen wir Katzenliebhaber, die sich als Pflegestelle registrieren lassen.

Eine Pflegestelle bietet den Kätzchen gerade in ihren ersten Lebenswochen im Gegensatz zur Unterbringung im Tierheim viele Vorteile.

Die meist sehr misstrauischen Katzenbabys haben auf einer Pflegestelle mehr Kontakt zu Menschen, als es im Tierheim möglich wäre. Dadurch verlieren sie schneller ihre Scheu vor Menschen und lernen eventuell sogar den Umgang mit Kindern oder Hunden kennen.

Weitere Infos zu Pflegestellen

In unserem Tierheim finden immer wieder kleine Feste, wie z.B. der Ostermarkt oder auch der Adventsmarkt statt. Dazu gibt es noch unser großes Sommerfest, das zahlreiche Besucher zu uns lockt.

Ein Stand unserer Kreativgruppe darf hier natürlich nicht fehlen. Die Gruppe bastelt viele Dinge, wie z.B. Katzenangeln, Hundespielzeuge und das eine oder andere Dekoelement für ihre Wohnung oder den Garten.

Unter der Leitung von Frau Vollstedt trifft sich die Kreativgruppe meistens vor den Festen und freut sich sehr über neue Mitglieder. Jedes kreative Mitglied, das Spaß an Basteln, Stricken oder ähnlichem hat, kann sich gerne bei Frau Vollstedt melden. Auch neue Ideen sind hier immer herzlich willkommen.

Bei Interesse einfach eine E-Mail an Frau Daniela Vollstedt schreiben debby1902@gmx.de

…demnächst hier mehr Infos!

Bis bald!

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Bis bald!

Kooperationen helfen uns um Tierschutz weiter zu kommen. Daher arbeiten wir seit vielen Jahren sehr erfolgreich mit nachfolgenden Institutionen zusammen:

  • Tierheilpraxis – Amine Fehr
    Quarantäne- & Auffangstation für Landschildkröten der StädteRegion Aachen sowie Reptilienauffangstation in der StädteRegion Aachen